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Gartentagebuch 2012 Tagebuch:   '17 - '16 - '15 - '14 - '13 - '12 - '11 - '10 - '09 - '08   
Auswahl:
Tomaten - andere Nachtschattengewächse - Baumobst - Erdbeeren - Gartengäste - Gemüse, div. - Hülsenfrüchte - Kürbisgewächse - Kräuter - Strauchbeeren mehrjährige Nutzpflanzen -->

Zeitraum:
Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober

Fotogalerie 2012
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Winterpause

Liebe Tomaten- und Gartenfreunde,
mit der Ernte des Rosenkohls vor einigen Tagen ist das Gartenjahr 2012 zu Ende gegangen. Es war ein spannendes Jahr, in dem wir vieles ausprobiert haben und uns an die neuen Gegebenheiten anpassen mussten. Manches hat uns enttäuscht und wir werden versuchen es im kommenden Jahr besser hinzubekommen (z.B. unsere Tomaten). Aber vieles ist erstaunlich gut gewachsen und/oder hat überraschend gut geschmeckt (z.B. verschiedene Gemüsesorten). Daher freuen wir uns schon jetzt auf das kommende Frühjahr, den Beginn der Gartensaison und möglichst viele neue Erfahrungen.
Wir wünschen Ihnen eine ruhige Weihnachtszeit, ein schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Bis bald. Heike und Reinhard.

20.10.2012

Die Wintervorbereitungen beginnen

Es wird Zeit die Wintervorbereitungen zu starten. Die frostempfindlichen Pflanzen wurden gestern in den Wintergarten gestellt. Dazu gehören unsere diversen Oleander, Feigen, Zitrusbäumchen und ein Lorbeerstrauch, sowie ein paar kleinere Töpfe, wie die Bougainville, ein Olivenbäumchen und einige Kräuter.

Auf dem Gemüsebeet finden sich noch 2 Knollenselleries, etwas Schnittsellerie und der Rosenkohl (der ganz anders aussieht als erwartet). Auch viele Blumenzwiebeln müssen vor dem ersten Frost noch ausgegraben werden. Das Gemüsebeet umgraben ist dann für wärmere Tage im Dezember geplant. Langeweile kommt noch lange nicht auf.

12.10.2012

Nachtschattengewächse - Ananaskirschen

Von den Nachtschattengewächsen befinden sich nur noch einige Auberginen und ein paar Jalapeno-Chilis im Gewächshaus. Gestern haben wir die letzten Ananaskirschen geerntet. Diese waren eine der besten Überraschungen dieses Jahres. Von den vier Sträuchern konnten wir zwischen Ende Juni und Mitte Oktober gut 1,5 kg dieser fruchtigen kleinen Beeren ernten. Bei einem Durchschnittsgewicht von ca. 2 Gramm dürften wir so etwa 800 Beerchen gesammelt haben. Am besten schmeckten sie im August. Könnte sein, dass wir nächstes Jahr mehr als vier Sträucher anpflanzen.

30.09.2012

Das Tomatenjahr geht zu Ende

Heute wurden die letzten grünen Tomaten von den Sträuchern genommen. Nachts wird es schon empfindlich kalt und ein Nachreifen auf der Fensterbank scheint uns vielversprechender. Als Tomate des Jahres 2012 haben wir die Baschkirische Rose ausgewählt - die einzige Fleischtomate, die ein wirklich herrliches Tomatenaroma aufwies. Wir hoffen 2013 auf eine bessere Tomatensaison.

28.09.2012

Gemüse: die grösste Frucht in diesem Jahr

Die grösste Frucht in diesem Jahr war kein Kürbis (die Hokaidos waren nur gut 1 kg schwer), sondern ein Kohlrabi der Sorte "Superschmelz". Er wog 5,2 Kilogramm! Trotz seiner Grösse war er innen zart und hatte einen wunderbaren, leicht nussigen Geschmack. Einige Tage werden wir ihn noch geniessen können, z.B. als Kohlrabi-Kartoffel-Gratin, Kohlrabischnitzel, Kohlrabi-Gurken-Salat oder einfach so wie er ist.

18.09.2012

Tomaten fast abgeerntet

Nur noch drei Sträucher sind übrig - von links nach rechts: Rosa Honig, Baschkirische Rose und Grosse Lisse. Die anderen 35 Pflanzen sind teils in der Tonne gelandet, wenn sie Braunfäule hatten, oder auf dem Kompost. Der Ertrag war mit über 65 kg gar nicht mal so schlecht. Allerdings waren davon ca. 25 kg Tomaten wegen Fäulnis oder, weil sie unreif abgenommen werden mussten, kaum zu verwenden. Wir schon erwähnt war das Jahr insgesamt wegen des meist fehlenden Aromas eine Enttäuschung.

01.09.2012

Tomaten - was war anders?

Woran kann es gelegen haben, dass die Tomaten in unserem ersten Jahr in Falkensee anders schmeckten und viele Sorten kaum Aroma entwickelt haben? Ein Grund könnte der Boden gewesen sein - Bestandteile, die gefehlt haben oder im Überschuss vorhanden waren.

Die Pflanzen waren stark und hatten ungewöhnlich harte Blätter. Die Erntemenge war z.T. recht hoch. Die nicht von der Braunfäule befallenen Früchte sahen gesund und appetitlich aus. Äussere Mangelerscheinungen konnten wir also nicht feststellen. Der Lehmboden schien das Wasser gut zu halten, so dass wir kaum giessen mussten. Doch Kompost zu Bodenaufbesserung hatten wir noch keinen. Wir haben daher mit einem speziellen Tomaten-Langzeitdünger gedüngt.

Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass gerade unsere Lieblingssorten an der Garagenmauer standen. Noch ein Jahr vorher war an dieser Stelle gerade der Beton hart geworden. Vielleicht sind noch nicht ausgewaschene Bestandteile des Zementes mit Schuld an dem Aroma-armen Geschmack. (Ich halte das aber für weniger wahrscheinlich).

Im kommenden Jahr werden wir den Boden auf alle Fälle besser vorbereiten.

25.08.2012

merkwürdiges Tomatenjahr

Dieses Tomatenjahr ist nicht merkwürdig wegen der Braunfäule. Diese kam zwar früh und ziemlich verheerend, aber nicht unbedingt überraschend. Merkwürdig ist jedoch der Geschmack der Tomaten in diesem Jahr. Inzwischen sind auch unsere Lieblingssorten reif, die an dem geschützten Platz gepflanzt worden waren, also bisher frei von Braunfäule sind. Sandul Moldovan war bisher unser "Golden Standard". In fünf von sechs Anbau-Jahren schmeckten nur wenige Tomaten besser oder gleich gut wie diese Fleischtomate. Aber in diesem Jahr schmeckt sie nach gar nichts, ebenso wie der Schwarze Prinz oder Apelsyn. Sie waren alle zwar nicht wässrig, aber jegliches Tomatenaroma fehlte. Wüsste ich es nicht besser, hätte ich gesagt, das waren keine Tomaten. Andere Sorten dagegen, die uns immer zu lasch bzw. wässrig vorkamen, wie die frühen Sorten Bloody Butcher und Sibirische Frühe Rote oder auch die Balconi-Buschtomaten schmeckten viel besser als in den Vorjahren. In den nächsten Tage werde ich vielleicht ein paar Vermutungen zu diesem Phänomen aufschreiben. (Bild: eine Traube Dali-Tomaten)

18.08.2012

Tomaten

Die 20 Pflanzen, die wir ungeschützt ausgepflanzt haben, müssen eine nach der anderen entsorgt werden. Bisher sind dies:
Auriga
Dina
Gipsy
Kegel
Morgentau
Novikov´s Giant
Weitere werden morgen und übermorgen folgen. Glücklicherweise sind die 10 an der Garagenwand gepflanzten Sorten überhaupt nicht befallen. Vermutlich aufgrund des Dachüberstandes, der einigen Regen abhält. Auch die Wild- und Buschtomaten, die in Kübeln bzw. Töpfen über den Garten verteilt wurden, sind noch weitgehend gesund, obwohl sie ähnlichen Bedingungen ausgesetzt sind wie die freistehenden Sorten.
Bisherige Schätzung: von 35 Kilo abgenommener Tomaten sind 20 Kilo in der Tonne gelandet.

13.08.2012

Erste Tomatenpflanze vollständig entsorgt

Die Pflanze der für uns neuen Sorte Dina war inzwischen so stark von der Braunfäule befallen, dass sie entsorgt werden musste. Übrig geblieben sind drei unreife Früchte, von denen wir hoffen, dass sie nachreifen werden. Alle anderen Früchte waren bereits infiziert und wurden in den Hausmüll gegeben. Insgesamt sind wir etwa 7-8 kg der Freilandtomaten bereits so los geworden.

06.08.2012

Tomaten - Ab in die Tonne

In diesem Jahr kommt alles zusammen: kein Regenschutz für die meisten Tomaten, aber ungewöhnlich viel Regen und wenig Sonne zum Trocknen der Pflanzen. Das Zelt, das ich mir für die Überdachung der Tomaten ausgesucht hatte, ist erst im September wieder lieferbar. Dazu gibt es in einigen hundert Meter Entfernung einen Kartoffelbauern. Also verwundert es nicht, dass in den letzten Tagen immer mehr Tomaten in die Tonne wandern. Wenn es nicht bald trocken wird, kann ich den Grossteil der Tomatenernte wohl abschreiben.

03.08.2012

Tomaten - erstes Geschmacks-Urteil

Es ist natürlich schwierig Tomaten dieses Jahres mit den Tomaten von anderen Jahren zu vergleichen. Viel Subjektives steckt darin. Doch auffällig ist, dass die Tomaten viel mehr Säure haben als in den Vorjahren im Juli. Die oft lasch schmeckenden, frühen Sorten schmecken dadurch deutlich besser. Wegen der zu wenigen Sonnentage mangelt es bei anderen Sorten aber an Süsse, die dann hoffentlich der August mit sich bringt. Insgesamt ist der optimale Geschmack noch nicht erreicht.

30.07.2012

Tomaten

Die heissen Tage (25.-28.7.) haben die Braunfäule etwas gestoppt. Nur ein oder zwei Tomaten mussten noch entsorgt werden. Auch die beiden Regentage haben bisher nicht weiter zur Ausbreitung beigetragen. Aber leider waren es heute nacht unter 12 °C, so dass die Fäule morgen oder übermorgen wieder weitergehen könnte. An den 10 geschützt stehenden Pflanzen ist glücklicherweise noch kein Pilzbefall zu erkennen (Bild: Rosa Honig).

26.07.2012

Tomaten - Die Braunfäule breitet sich aus

Seit gestern habe ich etwa ein Kilo Tomaten weggeworfen und ein weiteres in der Hoffnung auf Nachreifung aufs Fensterbrett gelegt. Trotz warmem Wetter und recht trockener Luft schreitet die Verbreitung des Pilzes voran. Zum Spritzen scheint es mir zu spät - und eigentlich bin ich auch gegen chemische Waffen, selbst bei diesem heimtückischen Feind.

Es fällt mir schwer, die Ausbreitung der Braunfäule nochmals durch ein Foto zu dokumentieren. Also ist dies ein Eintrag ohne Foto.

23.07.2012

Tomaten - Auf Holz klopfen hat nicht geholfen

Die ersten Anzeichen der Braunfäule sind da. Dunkle Verfärbung an den Stämmen zeigen, dass Phytophthora infestans zugeschlagen hat. Aber noch besteht die Hoffnung, dass das für die kommenden Tage angekündigte warme und trockne Wetter den Pilz wieder stoppt. Eine Hemmung der Ausbreitung der Sporangien (= Bildungsstätte der Sporen) erfolgt während Trockenperioden mit einer relativen Feuchte von weniger als 70 %.