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Gartentagebuch 2014 Tagebuch:   '17 - '16 - '15 - '14 - '13 - '12 - '11 - '10 - '09 - '08   
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Fotogalerie 2014
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21.11.2014

Die letzten Tomaten

Einige Tomaten hängen tatsächlich noch am Strauch. Es sind Johannisbeertomaten an der Straße (s. 18.11.14), die wir aus verständlichen Gründen nicht ernten wollen. Alle anderen - nachgereiften - Tomaten sind mittlerweile vertilgt.

Ich verabschiede mich daher für dieses Jahr aus dem Blog und wünsche Ihnen schon jetzt alles Gute für die Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und natürlich ein erfolgreiches Gartenjahr 2015!

01.11.2014

Noch gibt es Tomaten ...

.. zum Frühstück und ab und zu einen Salat aus den nachgereiften Früchten zum Abendessen. Bis Mitte November werden wir vermutlich noch Tomaten haben, danach geht´s ans Eingemachte. Etwas mehr als 70 kg hat dieses Jahr an Tomaten gebracht - oder anders gesagt: 32 Pflanzen mit durchschnittlich etwa 2,2 kg Ertrag. Im Vergleich 2013 waren es 37 Pflanzen mit je etwa 3,4 kg (und deutlich besserem Geschmack).

18.10.2014

Straßen-Tomate

Alles ist inzwischen abgeerntet - außer einer kleinen Tomate vor unserem Zaun auf der Straßenseite. Am Rande unserer Sandstraße hat sich die Johannisbeertomate sowohl meinem Mähen, den parkenden Autos als auch den Ausscheidungen der ungezählten Vierbeiner erfolgreich widersetzt. Letzteres verhindert, dass wir sie ernten wollen.

14.10.2014

Es wird Zeit ...

... die letzten Tomaten abzunehmen. Die erste Braunfäule zeigt sich und dürfte sich schnell ausbreiten. Wirklich reife Tomaten konnten wir schon seit vielen Tagen nicht mehr ernten. Also besser nach und nach die grünen Früchte abnehmen und im Haus nachreifen lassen - so meine Erfahrung. Das Bild zeigt Indigo Rose. Mehr als 1,5 kg hingen noch an der Pflanze und wollten nicht reifen.

30.09.2014

Tote Pflanzen entsorgt

Vermutlich schon seit einiger Zeit sind die Pflanzen an der Garagenwand nicht mehr wirklich am Leben. Die grünen Tomaten, die noch daran hingen, veränderten sich schon seit langer Zeit nicht mehr. Ich habe daher alle einigermaßen großen Früchte zum Nachreifen abgenommen. Es waren gut zwei Kilo, die zur Zeit noch gesund erscheinen. Der durchschnittliche Ertrag der 10 Pflanzen an diesem Standort lag diesmal bei etwa 1,3 Kilo (incl. der grün geernteten); im vergangenen Jahr an der gleichen Stelle bei 3,2 Kilo.

19.09.2014

Rußtau auf den Tomaten

Seit 17 Tagen kein Tagebucheintrag! Das hat den einfachen Grund: Die Tomaten machen zur Zeit keine Freude. Das Bild zeigt einen Teil der heutige Ernte. Die Tomaten sind verklebt mit Rußtau. Der lässt sich zwar leicht abwaschen und stört zunächst nur optisch. Aber auch die Pflanzen, sogar die Sortenschilder, die Pflanzstäbe und alles was in unmittelbarer Nähe ist, sieht ähnlich verschmutzt und unappetitlich aus.

02.09.2014

Verklebt und schlaff ...

... hängen die Blätter vieler Tomatenstauden mittlerweile herab. Der Grund sind die Hinterlassenschaften der Weißen Fliege, der Rußtau. Zudem sind die Pflanzen von den saugenden Larven stark geschwächt. Schließlich spielt auch das Wetter nicht mit. Der August war eindeutig zu kalt und zu wenig sonnig. Die Ernte wird in diesem Jahr daher recht dürftig ausfallen. Das einzig Positive ist, dass es bisher keine Braunfäule gab.

25.08.2014

Kein wirklich gutes Tomatenjahr

Die Ernte stagniert zur Zeit, da die Tomaten wegen des kalten Wetters nicht reifen. Nachts gehen die Temperaturen hier bis auf 6 - 7°C herunter. Das mögen die alten Tomatenpflanzen gar nicht und die Früchte verlieren ihr Aroma. Mit dem Aroma war es in diesem Jahr sowieso nicht gut bestellt. Zunächst waren die nicht vollreifen Tomaten recht säuerlich, bei den Vollreifen verlor sich die Säure, aber weder Süße noch Aroma stellten sich ein. Die weißen Fliegen haben offensichtlich vielen Sträuchern zusätzlich zu schaffen gemacht.

Freude (zumindest ästhetische) macht die neue Sorte Indigo Rose. Der Strauch hängt voll mit den ungewöhnlich gefärbten Tomaten, die auf der Sonnenseite fast schwarz wirken. Auf dem Bild rechts daneben Black Cherry, die dagegen gar nicht black aussehen. Leider ist das Problem, dass sich alle Tomaten von Indigo Rose noch immer steinhart anfühlen. Ein erster Geschmackstest hat bestätigt, dass sie noch lange nicht reif sind.

16.08.2014

erste Pflanze abgeerntet

Black Krim ist die erste Sorte, die in diesem Jahr abgeerntet ist. Die Pflanze war gesund, aber wie auch 2007 nicht sehr reich tragend - lediglich 7 Früchte zwischen 100 und 180 g.

Insgesamt liegt unsere Ernte inzwischen bei etwa 20 Kilo. Leider lässt der Geschmack vieler Sorten weiterhin etwas zu wünschen übrig. Selbst unsere Lieblingssorten, Sandul Moldovan und Berner Rose, verdienen bisher nur ein "durchschnittlich".

09.08.2014

Spruch von Karl Kraus

    Mir träumte von einer dicken Raupe,
    die ich töten wollte.
    Ich stach nach ihr, aber sie lebte,
    und drehte mir lachend den Kopf zu
    und sagte: Ich komme wieder.

Karl Kraus schien meine Situation genau zu kennen. Seit Tagen sammle ich Kohlweissling-Raupen von unseren Kohlpflanzen ab (Bild) und am kommenden Morgen sind sie immer wieder da.

08.08.2014

ein Problemjahr

Vermutlich ist der warme Winter schuld: Die Schädlinge nehmen in diesem Jahr Überhand. Raupen fressen den Kohl bis zum Stumpf weg, Nacktschnecken kann man gar nicht so schnell vernichten, wie sie wieder neu hervor kriechen - und allgegenwärtig sind in diesem Jahr die Weissen Fliegen. Viele Gemüsepflanzen (vor allem Nachtschatten- und Kürbisgewächse) sind so stark befallen, dass kaum noch mit weiterer Ernte zu rechnen ist. Auch die Tomaten hat es inzwischen überall erwischt. Ein deutliches Zeichen für den Befall mit Weissen Fliegen ist die Honig- und Rußtaubildung auf Blättern und Früchten. Die Larven der Weissen Fliege erzeugen zunächst einen klebrigen Honigtau, der sich leicht an den Blättern erfühlen lässt. Wo dieser hintropft oder kleben bleibt, siedeln sich dann die Rußtaupilze an, die sich von den zuckerhaltigen Ausscheidungen ernähren und die Blätter punktartig dunkel färben (Bild: Rußtaubildung auf einer Tomate unter einem befallenen Blatt).

05.08.2014

Geschmack - Zwischenbilanz

Auch dieses Jahr wollen die Tomaten nicht so richtig süß werden. Ich vermute, dass dies am hiesigen, lehmigen Boden liegt - auch nach den mehrfachen Verbesserungen mit Kompost, Kalk und Humuserde. Seit nunmehr drei Jahren bauen wir hier an. In Berlin hatten wir eigentlich schlechteren Boden - durchlässigen Sand - aber er schien den Tomaten besser zu bekommen. Auch Sonne haben die Tomaten hier in Falkensee eher mehr als in Berlin, da das Grundstück kaum mit Bäumen bewachsen ist. Was also tun? (Bild: eine abgebrochenen Rispe von Ponderosa Red).

27.07.2014

Weisse Fliegen befallen die Tomaten

Der Befall der Tomaten mit der Weissen Fliege schreitet leider voran. Glücklicherweise sind bisher nur die Tomaten an der Garage befallen. Hier stehen die Sorten zur Samenauffrischung, die lange nicht angebaut wurden. Es ist dort geschützter als bei den freistehenden Sorten auf dem Tomatenbeet. Das Bild zeigt einige Fliegen und viele ovale Larven auf der Unterseite eines Tomatenblattes. Vier Larven sind dunkel gefärbt, wie nach einem Angriff der Schlupfwespe. Die Schlupfwespe (Encarsia formosa) ist die natürliche Gegenspielerin der Weißen Fliege. Sie legt jeweils ein Ei in die Larve, die sich nach ca. 10 Tagen schwarz verfärbt. Möglicherweise ist auf dem Bild sogar eine der Miniwespen zu erkennen (im schwarzen Kreis). Sie werden nur 0,4 mm groß. Doch vermutlich ist nur die Hoffnung der Vater dieses Gedankens. Leider sieht man den Tomatenpflanzen bereits an, dass es ihnen nicht mehr wirklich gut geht.

PS: Natürlich sind nicht nur die Tomaten betroffen. Auch andere Pflanzen sind voll von den Viechern. Eine Aubergine hat es schon fast ganz hinweg gerafft. Selbst im Gewächshaus, wo nur die Ananaskirschen stehen, sind die Fliegen, obwohl es sich offensichtlich nicht um die Gewächshaus-Weisse-Fliege handelt.

23.07.2014

Das erste Kilo Tomaten

Später als in den vergangenen Jahren haben wir das erste Kilo Tomaten geerntet. Aber Begeisterung kommt bisher nicht auf. Noch haben die Tomaten keine Süße und eine recht harte Haut. Das spricht hoffentlich dafür, dass ich wieder einmal den richtigen Reifezeitpunkt nicht abwarten konnte. Aber noch länger warten ... ?

16.07.2014

Blondköpfchen errötet

Mit den Blondköpfchen scheinen wir kein Glück zu haben: Unsere erste Tomate mit dem Namen Blondköpfchen, die wir 2007 angebaut haben, entsprach nicht den Beschreibungen dieser Sorte. Die Früchte waren viel zu groß. Daher haben wir uns andere Samen bestellt. Aber auch dieses neue Blondköpfchen entwickelt große Früchte, die zu allem Überfluss nun auch noch rot werden. Ich bin gespannt, ob wir eines Jahres doch noch ein echtes Blondköpfchen aufziehen können.