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  Mutters Sorte (eigene Namensgebung) < Sorte 19 >
weitere Namen

Herkunftsland oder -Region

Pflanze
undeterminiert
normalgross: 1,50 - 2,50 m
normalblättrig
Hinweis: Absaat einer unstabilen Hybridsorte
Reife / Haupternte
mittelfrüh
Anfang Aug. bis Mitte Sept.
Früchte
rot
rund
60 - 120 g
Anbau-Beschreibung
  2006
Anbau-Beschreibung 2006:

Die einzige Pflanze dieser Sorte gehörte mit einer Höhe von über zwei Metern im Juli zu den grössten dieses Jahres. Da zum einen bereits genug Früchte vorhanden waren und zum anderen eine höhere Unterstützung an dieser Stelle nicht zur Verfügung stand, wurde der Haupttrieb zu diesem Zeitpunkt gekappt.

Die Blätter der Pflanze waren vergleichsweise hart, erinnerten dabei an kartoffelblättrige Sorten, waren aber normal geformt. Die unreifen Früchte hatten eine auffallend leuchtend gelbgrüne Färbung - allerdings nicht so hell wie bei Tamina, eher wie die frühe Hintergrund-Färbung bei Schimmeig Creg.

Die erste Tochtergeneration der als Cherrytomaten gekauften Sorte hatte ein durchschnittliches Gewicht von 80 Gramm, also mehr als doppelt so viel wie die Elterngeneration. Damit ist mit einiger Sicherheit von einer genetischen Aufspaltung auszugehen. Samen wurden aus diesem Grund auch nicht genommen.

Geschmacklich gehörten die Tomaten klar zu den besseren Sorten, vergleichbar mit Harzfeuer. Besonders die im August geernteten Früchte waren angenehm süss und sehr aromareich. Interessant war festzustellen, dass die genetische Aufspaltung von F1-Hybriden nicht zwangsläufig zu schlechteren Eigenschaften führt. Diese Tochtergeneration schien sogar besser als die Eltern. Eine jahrelange Selektion der besten Varianten lohnte dennoch nicht.
(2006: hervorragender Geschmack)
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