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  Gelbe Wildtomate < Sorte 5 >
weitere Namen

Herkunftsland oder -Region

Pflanze
determiniert
klein: bis 1,50 m
normalblättrig
Hinweis: gr. Platzbedarf, nicht ausgeizen
Reife / Haupternte
früh
Ende Juli bis Mitte Sept.
Früchte
gelb bis orange
rund
5 - 10 g
Anbau-Beschreibung
  2013
  2012
  2010
  2009
  2008
  2007
  2006
Anbau-Beschreibung 2006:

Wie erwartet brauchten die Gelben Wildtomaten viel Platz. Die vielen Nebentriebe mussten aber kaum unterstützt werden, da die Ästchen zäh und stabil waren. Obwohl ein Kübel während eines starken Windes umgeworfen wurde, brach kaum ein Trieb ab und die kleinen Früchte hingen weiterhin fest am Strauch. Auch die reifen Tomaten liessen sich oft schwer ernten. Das Abknicken an der "Sollbruchstelle" funktioniert oft nicht oder nicht gut. Sie müssen eher gepflückt werden wie Beeren oder Kirschen.

Besonders die ersten Früchte waren oft stark verwachsen (Bunkerfrüchte), sahen aus wie Mini-Fleischtomaten und konnten die vielfache Grösse späterer, runder Tomaten erreichen. Wenn die kleinen Tomaten heranreifen ist der wilde Busch mit den unzähligen leuchtend gelb-orangen Früchtchen ein wunderschöner Anblick.

Der Geschmack der gerade gelb gewordenen Früchte war hocharomatisch, etwas säuerlich und wenig süss - kaum vergleichbar mit Cherrytomaten. Als die Farbe von gelb nach orange wechselte, wurden sie merklich süsser und die Säure ging verloren.

Gegen Ende August färbte sich der ganze Strauch langsam gelb und die letzten kleinen Tomaten mussten Mitte September grün abgenommen werden. Mit über 500 Mini-Tomaten je Strauch sollte uns eine Pflanze im nächsten Jahr ausreichen, ansonsten wird es zuviel "Fummelkram".
(2006: hervorragender Geschmack)
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