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  Harzfeuer F1 < Sorte 8 >
weitere Namen

Herkunftsland oder -Region
Deutschland
Pflanze
undeterminiert
normalgross: 1,50 - 2,50 m
normalblättrig
Reife / Haupternte
mittelfrüh
Anfang Aug. bis Mitte Sept.
Früchte
rot
rund
50 - 100 g
Anbau-Beschreibung
  2006
Anbau-Beschreibung 2006:

Harzfeuer ist nicht irgendeine F1-Hybridsorte unter vielen, sondern zumindest in unserer Region (d.h. Berlin/Brandenburg) die Sorte, die Hobbygärtner meinen, wenn sie “Tomaten” anbauen.

Unsere beiden Pflanzen waren von mittlerer Höhe und ohne besondere Auffälligkeiten. Die Freilandpflanze wurde zweitriebig gezogen, der zweite Trieb jedoch noch im Juli gekappt. Die Kübelpflanze wurde eintriebig gezogen. Ihre Früchte waren teilweise wie bei Rispentomaten angeordnet, reiften aber nicht gleichzeitig ab. Der Erntebeginn war bei beiden Pflanzen vergleichsweise spät.

Obwohl die ersten Tomaten bereits rot waren und sich reif anfühlten, waren sie dennoch nicht ausgereift. Im Inneren waren sie hart und hatten einen unangenehmen Geschmack. Hierin unterscheiden sie sich möglicherweise von alten Sorten, die auch schon beim Anreifen ausgezeichnet schmecken.

Vielleicht ist es nicht gerade überraschend - denn warum sonst sollte Harzfeuer die Lieblingssorte der Hobbygärtner sein: Die wirklich reifen Früchte schmeckten einfach hervorragend. Sie waren süss, saftig und hatten das volle Tomatenaroma. Auch die noch im September geernteten Früchte, die wesentlich kleiner und äusserlich einen etwas eingetrockneten Eindruck machten, schmeckten sehr aromatisch und schienen ihr Aroma sogar noch konzentriert zu haben.

Obwohl Harzfeuer tatsächlich eine sehr gut schmeckende Sorte ist, werden wir auch in Zukunft nur in Ausnahmefällen und zu Vergleichszwecken F1-Hybridsorten anbauen.
(2006: hervorragender Geschmack)
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