gartengestaltung

Grundsätzlich ist die Gestaltung des eigenen Gartens eine sehr individuelle Angelegenheit. Beweise dafür gibt es viele. Man braucht sich dazu nur die verschiedenen Gärten näher anzusehen, um dem Zeugnis einen Beleg vorzuhalten. Ein aufblasbarer Whirlpool kann ein solches Goodie sein. Dennoch ist die Gestaltung des Gartens gewissen Regeln unterworfen. Wer diesen Regeln folgt und bei der Planung berücksichtigt, wird auf lange Sicht auch viel Freude mit seinem Garten haben können. Besondere Möglichkeiten gibt es bei der Gartengestaltung, wenn dieser neu erworben oder völlig umgestaltet werden kann. Diese sogenannten goldenen Regeln sollten Sie beachten, denn Sie erlauben auch ihren Anwendungskreis zu erweitern.

Goldene Regeln für die Gartengestaltung

Ob Sie bei der Einhaltung der Regeln Erfolg hatten, entscheidet sich anhand vieler einzelner Details. Dennoch lässt sich meist bereits auf den ersten Blick erkennen, ob Sie ein glückliches Händchen bewiesen haben oder nicht. Zu den wichtigsten Regeln zählen vor allem Planung und Organisation bei der Gestaltung der grünen Oase. Zunächst sollten Sie sich einen Plan darüber machen, wie der Garten nachher auszusehen hat. Vor allem von der Zielsetzung hängt sehr vieles ab. Sollte der Garten auch zum Eigenanbau von Gemüse benutzt werden, kommt ein weiterer Aspekt hinzu. Der Anbau von Tomaten erfordert für diese auch ein sonniges Plätzchen. Sie müssen daher auch im Vorfeld wissen, wo die Tomaten einen guten Platz zum Gedeihen vorfinden können.

Richtiger Gemüseanbau im Garten

Daher braucht es einen Grundriss darüber, wo der Anbau erfolgen sollte. Dieses ausgewogene Verhältnis ist wichtig. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wahrung des Verhältnisses zwischen bepflanzter und freier Fläche im Garten. Das hat auch bedingt etwas mit dem Anbau von Gemüse zu tun. Wenn Sie zum Beispiel Tomaten anbauen möchten, dann brauchen diese viel Freifläche. Sie können nicht einfach ein paar Tomatenstauden zwischen anderem Gemüse einpflanzen. Wichtig ist auch die Planung von Gartenwegen. Auch hier spielt der Anbau von Gemüse eine wichtige Rolle, denn sie werden ihre frisch gepflanzten Tomatenstauden auch regelmäßig gießen müssen. Die Gartenwege bieten aber auch einen Mehrwert hinsichtlich des optischen Gestaltungsbildes. Sie sollten daher über die Struktur im Vorfeld Bescheid wissen. Die gesamte Bepflanzung muss ausgewogen erfolgen. Sie muss nicht nur den optischen Ansprüchen genügen, sondern auch zum Standort passen.

tomaten züchten

Tomaten sind ein beliebtes Gemüse, das in vielen Gärten zu finden ist. Immer wieder berichten Personen jedoch davon, dass sich der gewünschte Erfolg beim Wachsen nicht einstellt. Das liegt nicht daran, dass sich die Pflanzen direkt neben einem schattigen Lebensbaum befinden oder nicht ausreichend Platz haben. Oft findet sich der Fehler schon in der Anzucht.

Die Suche nach der passenden Sorte

Welche Tomaten im eigenen Garten gut wachsen, hängt unter anderem auch von der Frage ab, welche Sorte verwendet wird. Tatsächlich gibt es einige Sorten, die ganz besonders robust sind und sich vor allem für Einsteiger eignen, die bisher nur wenig Erfahrung in Bezug auf die Anzucht und Pflege von Tomaten gesammelt haben. Es lohnt sich, den Blick vor allem auf bestimmte Züchtungen zu legen. Als sehr widerstandsfähig gelten die „Quadro“ und auch die „Dorenia“. Diese Pflanzen sind unter anderem auch sehr stabil, wenn es um den Befall mit Schädlingen und Pilzen geht oder ein nicht ganz so optimaler Standort ausgewählt wird.

Auspflanzen sollte nicht zu früh erfolgen

Ein großer Fehler, der dafür sorgt, dass die Tomatenpflanzen nicht richtig anwachsen oder direkt eingehen, ist das Auspflanzen. Häufig kommen sie zu früh raus ins Beet. Die Anzucht sollte generell im Innenbereich erfolgen. Aber auch dann, wenn bereits Pflanzen aus einer Anzucht gekauft werden, gibt es einige Punkte zu beachten. Optimal ist es, die Pflanzen erst im Mai nach draußen in den Garten zu setzen. Hier ist sichergestellt, dass es nicht doch noch zu Bodenfrost kommt, unter dem die Pflanzen leiden.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Dünger. Gerade im Garten ist es möglich, hier mit einer Kompostgabe in der Vorbereitung zu arbeiten und damit die besten Bedingungen zu schaffen. Wenn die Pflanzen dann damit beginnen, die ersten Blüten zu bilden, dann sollte der Nachschub an Nährstoffen in einem Abstand von drei Wochen erfolgen.

Unterstützung für das Wachstum

Tomaten wachsen nach oben und brauchen hier auch eine Möglichkeit, an der sie ranken können. Stabile Stäbe ermöglichen es, die Pflanzen hochzubinden und so dafür zu sorgen, dass sie möglichst umfangreich tragen können über den Sommer.

tomate blüht

Mit diesem Artikel gehen wir detailliert auf die Tomaten Blüte ein. Hier geht es eher weniger um die Optik, denn schließlich möchten wir nicht wundervolle Blumen züchten, sondern prachtvolle und leckere Tomaten ernten. In diesem Sinne, hier die Antworten auf die Fragen zum Blühen der Tomaten.

Wann blühen Tomaten?

Ohne Blüte, gibt es auch keine Tomaten, das steht fest und so ist es nur normal, dass man, wenn die angepflanzten Tomaten eine gewisse Größe erreicht haben, sehnsüchtig auf die Blüte wartet. Leider kann man pauschal nur schwer eine Antwort auf die Frage, wann die Tomaten blühen geben, da dies von mehreren Faktoren beeinflusst wird. So haben nicht zuletzt die Wetterbedingungen einen erheblichen Einfluss auf das Blühen der Tomaten. Tatsächlich ist das Wetter jedoch nicht der alleinige Faktor dabei, denn auch die Art der Tomate entscheidet mit, wenn es um die Blüte geht. Hier kann die Zeit der Blüte je nach Tomatensorte erheblich variieren.

Wenn die Blüten abfallen

Viele Gartenbesitzer klagen über abfallende Blüten. Hierfür kann es gleich mehrere Gründe geben.

Verfärben sich die Stiele der Blüten gelb, bevor die Blüten abfallen, so kann dies an Temperaturschwankungen liegen. Durch extreme Schwankungen kann die Bestäubung der Blüten gestört werden, was zum Abfallen der Blüten führt. Nicht zuletzt auch die Luftfeuchtigkeit hat Einfluss auf die Blüten, wobei eine der häufigsten Gründe für abfallende Blüten die fehlende Bestäubung durch die so geschätzten Bienen sein dürfte. Auch die Bodenverhältnisse haben Einfluss auf die Blüte. Fehlt im Boden Wasser oder Stickstoff oder herrscht gar ein Stickstoffüberschuss, so wirkt sich dies ebenfalls auf die Blüte der Tomaten aus.

Tomaten blühen nicht, was tun?

Das Abfallen der Blüten der Tomaten ist nicht das einzige potenziell Problem, das manche Hobbygärtner beklagen, denn manche sind zwar Besitzer prachtvoller Tomatenpflanzen, doch wollen diese einfach nicht blühen. Hier wird man ebenfalls die Bedingungen prüfen müssen. So kann etwa der Boden eine Ursache für die nicht blühenden Tomaten sein. Man kann den Boden testen lassen, so dass Experten feststellen können, was dem Boden fehlt. So werden eventuelle Überschüsse oder Mängel festgestellt, welche negativen Einfluss auf die Blüte haben. Auch ein Standortwechsel kann hilfreich sein.

Der richtigen Boden für die Tomatenpflanzen

Die Beschaffenheit des Bodens und die einhergehende Wirkung dessen auf die Pflanzen hatten wir ja bereits thematisiert. Werfen wir nun einen tieferen Blick auf den Boden.

Nicht wenige Gärtner empfehlen bereits mit den ersten Blüten auf den Tomatenpflanzen, auf einen organischen Dünger mit hohem Kalium- oder Pottaschegehalt zu setzen. Dies wird auch in Gärtnerforen im Internet oft empfohlen und nicht wenige schwären auf Pottasche, da eben diese maßgeblich zur Blütenproduktion beiträgt, was wiederum maßgeblich für schöne Tomaten ist.

Die richtige Bewässerung

Dass zu wenig Wasser schlecht für die Tomaten ist dürfte sogleich einleuchten, doch auch Überwässerung ist problematisch und kann Krankheiten verursachen und sich auf das Gedeihen der Tomatenpflanzen negativ auswirken. Die Pflanzen sind bei Überwässerung weniger resistent und wachsen zumeist nicht wie gewünscht.

Tipp: Gießen Sie die Tomatenpflanzen langsam und achten Sie darauf, dass das Wasser in die Erde eindringt, bevor mehr und mehr Wasser hinzugefügt wird. Die Erde sollte bis auf ca. 20 Zentimeter feucht sein, damit die Wurzeln gut wachsen können. Bewässern Sie den Boden, in dem die Tomaten wachsen, aber gießen Sie das Wasser nicht über die Tomatenpflanze und auch nicht über die Früchte der Tomate. Am besten gießt man vor Sonnenaufgang, damit die Blätter der Tomatenpflanze nicht verbrennen. Tomaten sollten nur dann gegossen werden, wenn sie es wirklich brauchen. Auch die Wurzeln brauchen Luft, so dass sie in zu viel Wasser ertrinken. Nährstoffe werden bei Überwässerung weggeschwemmt. Man gießt stets um den Stiel der Pflanze herum, aber nicht auf den Stiel selbst. Mulch kann dabei helfen, die Feuchtigkeit gut zu regulieren.

Weitere Top Informationen zum Thema Tomaten und die richtige Pflege, findet man auch hier: